Bildung stand im Mittelpunkt

eingestellt am 02.11.2011

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Die Qualität seiner Schullandschaft lässt sich der Landkreis einiges kosten. Das wurde angesichts der aufgeführten Millionenbeträge beim Bericht des stellvertretenden Fraktionssprechers Klaus Vogel schnell klar. „Gut angelegtes Geld“ begrüßte der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Sven Ehrhardt jeden Euro, der in die Bildungspolitik angelegt werde. Denn auch so könne der Landkreis Roth seine Attraktivität gerade für junge Familien steigern, sah der 23 jährige Student Schulpolitik auch als „Strukturpolitik“. In diesem Zusammenhang sparten Vogel und die anwesenden Ortsvereinsvorsitzenden nicht mit Kritik in Richtung des bayerischen Kultusministeriums, welches dem überparteilichen Wunsch nach einer Wirtschaftsschule in Greding jüngst einen Korb erteilte. „Wir bleiben dran“, gab sich Thalmässings 2. Bürgermeisterin Ursel Klobe kämpferisch, versprach sie sich von der neuen Schule doch auch Impulse für den ganzen Süden des Landkreises.
Im Vorfeld der Diskussion ließen die Sozialdemokraten die Aktivitäten und Wahlerfolge der letzten Wochen noch einmal Revue passieren. Dabei konnte der Kreisvorsitzende Peter Drozynski dem mit einer „erfreulichen Wahlbeteiligung“ gewählten neuen Georgensgmünder Bürgermeister Ben Schwarz persönlich gratulieren und ihm die „volle Rückendeckung“ des SPD-Kreisverbandes zusichern.

Am nächsten Tag nutzte eine Delegation aus SPD-Kreisräten die Gelegenheit, den Bau des neuen Landkreis-Gymnasiums direkt vor Ort zu besichtigen. Bei der Führung durch den zuständigen Sachgebietsleiter des Landratsamts, Alexander Wernard und Michael Schmidt waren die Mandatsträger um die Fraktionssprecherin Christine Rodarius beeindruckt von dem Ausmaß der Baustelle. Dass man im Zeitplan liege, die Baufirmen gute Arbeit leisteten und der Schulhausbau in der Nachbarschaft interessiert verfolgt werde, hörten die Kreisräte genauso gern wie, dass die Forderungen im energetischen Bereich sogar noch unterboten würden. Einmal mehr beanstandeten die Wendelsteiner Kreisräte Gertrud Reuter, Wolfgang Kelsch und Klaus Vogel dass das Kultusministerium später als zugesichert die Stelle der Schulleitung ausschreiben werde.

Alexander Wernard bestätigte, dass manche Entscheidungen leichter fielen, wenn es bereits eine/ n Verantwortliche/n Schulleiter/in gäbe. Bei der Gestaltung der Räumlichkeiten habe man aber bewusst so flexibel wie möglich geplant, betonte er, um so auch die diskutierten kulturellen Schwerpunkte in den Tagesablauf des Gymnasiums einbeziehen zu können. „Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, die Rahmenbedingungen, die der Landkreis den künftigen SchülerInnen und LehrerInnen hier bietet, werden hervorragend sein. Die neue Schule wird nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern vor allem auch „ein Lebensraum zum Wohlfühlen“ sein“, fasste Fraktionssprecherin Christine Rodarius die Eindrücke zusammen. „Und die längst überfällige Ausschreibung der Schulleitung müssen wir als politisch Verantwortliche dem Kultusministerium abringen“.