Herbert Eckstein: Miteinander leben

eingestellt am 09.09.2011

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Der Kinderschutz braucht die nachhaltige Unterstützung durch Fachleute. Und da ist auch der Landkreis gefragt. Prävention hat Vorrang vor „Reparaturmaßnahmen" (Sozialhilfe, Hartz IV, Jugendstrafvollzug).

Bereits in den ersten Lebensjahren werden wichtige Grundsteine für den späteren Lebensweg gelegt. Und dafür brauchen Kinder und auch Jugendliche starke Partner/innen an ihrer Seite. Das funktioniert am besten, wenn sich Elternhaus, Schule und Vereine bzw. Jugendarbeit miteinander darum kümmern.
Die Kommunalpolitik muss den Bedarf erkennen und die entsprechenden Rahmenbedingungen bieten. Ich setze auf eine gute Zusammenarbeit all derer, denen die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegt. Es ist bewundernswert, was die Jugendverbände im Bereich der Jugendarbeit leisten.

ZUKUNFTSMODELL FAMILIE

Lange Zeit eher ein Leben als “Mauerblümchen” gefristet, gewinnt Familie wieder an Achtung und Bedeutung. Familie bedeutet ein Stück “Heimat” und Geborgenheit. In den zurückliegenden Jahren hat der Landkreis die Palette der Hilfsangebote für Familien erheblich erweitert.
Wir müssen unsere Familien stärken und unterstützen. Auch wenn hier vor allem die Gemeinden gefordert sind: der Landkreis wird durch das Regionalmanagement zusätzliche Impulse und Hilfestellung geben.

WAS HEISST SCHON ALT

Die heutigen Seniorinnen und Senioren sind so fitt, so gut gebildet, so gesund wie nie zuvor. Sie wollen sich nicht zurück ziehen aus unserer Mitte. Sie wollen sich weiter engagieren – in Beruf, Wirtschaft und Gesellschaft. Und sie werden gebraucht! Mit einer aktiven Seniorenpolitik hat der Landkreis in den vergangenen Jahren den Weg geebnet.
Nicht nur der Seniorenratgeber hilft, den Alltag zu erleichtern. Zwei wesentliche Veranstaltungsangebote für Senioren sind zu einem “Muss” geworden.

SICH VORBEHALTLOS BEGEGNEN

Akzeptanz, Verständnis und Toleranz füreinander – das wird im Landkreis Roth vorbildlich gelebt.

Unterstützung und Hilfe da, wo sie sie brauchen: Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Handicap wissen das zu schätzen.
Eine gute Möglichkeit für eine Begegnung: unsere Werkstätten und andere Einrichtungen für behinderte Menschen laden häufig zu einem “Tag der offenen Tür” ein oder bieten interessante Produkte und Dienstleistungen an. Schauen Sie einfach mal rein!

VOM KRANKENHAUS ZUM GESUNDHEITSZENTRUM

Der Umbau unseres ehemaligen Kreiskrankenhauses ist uns gelungen – das bestätigen uns sämtliche Fachleute, die mit unserer Kreisklinik und dem Gesundheitszentrum zu tun haben. Wir haben rechtzeitig erkannt, wohin die Fahrt geht und können den Patientinnen und Patienten eine bestmögliche medizinische Versorgung bieten. Hinzu kommen kurze Wege – auch für die Besucher/innen.

Mit der Einweihung des neuen Ärztehauses mit Therapiezentrum sind wir in der Entwicklung zu einem umfassenden Gesundheitszentrum ein großes Stück weiter gekommen. In unserer Kreisklinik finden Patienten immer mehr kompetente Hilfe und Beratung.

BÜRGERFREUNDLICHE BERATUNG – PFLEGESTÜTZPUNKT

Seit einigen Wochen in Betrieb und bereits voll angenommen. Der Pflegestützpunkt bietet dann Hilfe, wenn sie am nötigsten ist. Angehörige und Pflegebedürftige müssen nicht mehr von Pontius zu Pilatus rennen, um sich Informationen und Hilfen für die schwere Zeit der Pflege zu holen. Im Pflegestützpunkt bekommen sie alle Daten aus einer Hand, von der Erstberatung bis hin zur Vermittlung konkreter Hilfsmaßnahmen.
Der Landkreis Roth ist eine von drei Kommunen in ganz Bayern, die Ratsuchenden diese bürgerfreundliche Beratungsmöglichkeit bietet. Ich bin sicher: wir sind auf dem richtigen Weg.