Jahreshauptversammlung der Wendelsteiner SPD

eingestellt am 08.03.2011

Jahreshauptversammlung-der-wendelsteiner-spd

WENDELSTEIN – Jede Menge Selbstbewusstsein zum „Richtfest“. Zur kommunalpolitischen Halbzeit geben sich die Wendelsteiner Sozialdemokraten selbstbewusst. „Unsere Gemeinde kann mehr!“, schwört der Fraktionsvorsitzende Benjamin Waldmann auf der jüngsten Jahreshauptversammlung die Parteimitglieder darauf ein, sich weiterhin mit Konzepten ins Partei- und Gemeindeleben einzubringen. Der 31 Jährige promovierte Elektroingenieur wurde einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender des größten der vier Wendelsteiner SPD-Ortsvereine bestätigt.

Es fehlen die Visionen
Auch drei Jahre nach der Übernahme des Rathaussesels durch Werner Langhans fehlt es nach Ansicht der Wendelsteiner SPD an Konzepten und Visionen. „Wir brauchen nicht ein Gutachten nach dem Anderen, sondern eine klare Vorstellung wo unsere Gemeinde in 10 Jahren stehen soll“ fordert Benjamin Waldmann. „Wendelstein attraktiv und bezahlbar für junge Familien zu machen, Angebote für Senioren wie z.B. alternative Wohnkonzepte und vieles mehr damit Wendelstein nicht stehen bleibt, dafür braucht es die richtigen Weichenstellungen und zwar schon heute“.
Das große Engagement der jungen Vorstandsmannschaft seines „Heimatortsvereins“ freute auch Landrat Herbert Eckstein. In einem kurzweiligen Grußwort zog er eine Zwischenbilanz seiner bisherigen Landratszeit und ging dabei aber auch insbesondere auf die aktuelle Lage der Landkreis-SPD ein.

Kaum Veränderungen in der Vorstandschaft
Keine nennenswerten Veränderungen brachte die Neuwahl des Vorstandes. Die Mitglieder honorierten den Einsatz ihres Vorsitzenden-Gespanns und bestätigten sowohl Benjamin Waldmann als auch seinen Stellvertreter Marcus Grüßner einstimmig in ihren Ämtern. Für die Schriftführung zeichnet sich weiterhin Margarete Kelsch verantwortlich, der Kasse steht auch zukünftig Inge Sutor vor. Den weiteren Vorstand komplementieren Piotr Drozynski, Hans Günther Hupfer, Knut Colditz, Heinz Löhlein, Heinz Köhler und Kurt Berlinger. Als Revisoren wurden Gerhard Miksch und Otto Ringer bestellt.

Sven Erhardt